Hartbonbons weisen eine feste Konsistenz auf.
Sie können sowohl mit Zucker als auch ohne Zucker hergestellt werden.
Bei zuckerhaltigen Bonbons besteht die Grundmasse zumeist aus einer Kombination von Zucker und
Glukosesirup,
während bei den zuckerfreien Bonbons normalerweise der Zuckeraustauschstoff Isomalt
verwendet wird.
Herstellung
Bei der
Herstellung harter Formen werden die einzelnen Komponenten zuerst präzise und
computergesteuert gewogen und danach vorgekocht. Die Vorlösung wird anschliessend in ein
Kochsystem geleitet, wo sie je nach Rezeptur unter Vakuum bei einer Temperatur von 120°C
bis 160°C eingedickt wird. Der zähflüssige Sirup wird danach in einen
Mischbehälter gegeben und wiederum computergesteuert mit flüssigen und festen
Stoffen ergänzt. Schliesslich werden aus der Mischung Bonbons geformt,
gekühlt und ausgehärtet. Zuletzt werden die Bonbons abgefüllt und verpackt.
Anwendung
Zu den Hauptanwendungen von Hartbonbons zählen Hals- und Hustenbonbons sowie Halsschmerzmittel. Hartbonbons haben den entscheidenden Vorteil, dass die enthaltenen Wirkstoffe beim Lutschen nur langsam freigesetzt werden. Sie eignen sich daher besonders für Wirkstoffe, die eine langsame Auflösung benötigen.
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